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Katholische Aktion Österreich
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Inhalt:
Projekt Mitunter - Gegenüber
MITUNTER GEGENÜBER

So klappt’s auch mit der Demokratie


Ein Projekt der Katholischen Aktion Österreich

 

Viele Menschen machen sich Sorgen um die Demokratie und den Stil öffentlicher Debatten. Der Tonfall Andersdenkenden gegenüber wird schärfer, der Fokus liegt auf Verteidigung eigener Positionen und oft wird einander gar nicht richtig zugehört. Es scheint, als gäbe es in zentralen Fragen der Gestaltung von Gesellschaft unüberwindbare Gräben. Gleichzeitig ist ein Bedürfnis nach Harmonie und Verständigung spürbar. Das greifen wir mit dem Projekt MITUNTER GEGENÜBER auf, indem wir Räume für Dialog, Verstehen und aufeinander Zugehen eröffnen.

 

Bei Veranstaltungen des Projekts MITUNTER GEGENÜBER kommen Menschen MITeinander ins Gespräch, UNTERhalten sich wertschätzend auch bei GEGENsätzlichen Standpunkten und suchen nach ÜBEReinstimmenden Ansichten. Sie öffnen Räume, in denen Menschen mit ihren unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven einander MITUNTER GEGENÜBER sitzen und ins Gespräch kommen. Durch das Verstehen dessen, was sie eigentlich trennt, können sie Ansätze für gemeinsame Anliegen finden. Wir verstehen dies als Beitrag zu einem lebendigen demokratischen Miteinander.

 

Werde als Gastgeber:in Teil dieses Projekts des persönlichen Einladens, des aufeinander Zugehens und des Dialogs in gegenseitiger Wertschätzung. Wie das geht, wird im Folgenden beschrieben.

 

 

WAS WIR SEHEN (SEHEN)
Unsere liberale Demokratie steht zunehmend unter Druck. „Die Angriffe auf demokratische Institutionen kommen auf verschiedenen Ebenen“, ist im KAÖ-Dossier „Demokratie leben und gestalten“ (Mai 2025) zu lesen, das sich als Plädoyer für die aktive Arbeit an einer demokratischen Gesellschaft versteht. Gemeinsam mit vielen anderen Akteur:innen und Beobachter:innen stellen wir fest: Die öffentliche Kommunikation zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppierungen wird emotional heftiger, Meinungsverschiedenheiten im Freundeskreis und in der Familien führen manchmal sogar zu belastenden Brüchen. Unsere liberale Demokratie lebt aber von der Fähigkeit aufeinander zuzugehen und der Bereitschaft, in Dialog zueinander zu treten – auch und gerade, wenn wir in einer Sache sehr unterschiedliche Erfahrungen haben und nicht einer Meinung sind.
WIE WIR DAS EINORDNEN (URTEILEN)

Als Kirche haben wir den Auftrag, uns für das gute Zusammenleben in der Gesellschaft einzusetzen. Und uns stehen Räume zur Verfügung, die wir für Begegnung und Dialog von Menschen öffnen und nutzen können. Hier können Menschen über ihre gewohnten und oft fixen „Blasen“ hinaus miteinander reden und ein Verständnis auch für jene Haltungen entwickeln, die den eigenen nicht entsprechen. So sind Erfahrungen von guten, bereichernden Gesprächen in einer neuen Weise möglich. Sie sind Grundlagen eines guten demokratischen Miteinanders und wirken damit auch ermutigend, sich als Bürgerinnen und Bürger, als Christinnen und Christen in die Gestaltung unserer Gesellschaft und ihrer liberalen Demokratie einzubringen.

 

Wir halten es für grundlegend, dass Menschen neue Möglichkeiten finden, MIT-einander ins Gespräch zu kommen und sich zu UNTER-halten. Im richtigen Rahmen können sie einander auch bei GEGEN-sätzlichen Haltungen zuhören, die eigene Haltung in Worte fassen und einander verstehen. Manchmal wird dann sogar ein ÜBER-einkommen zu vorerst unerwarteten Gemeinsamkeiten möglich.

WAS WIR TUN (HANDELN)

1. Räume für Begegnung und Gespräch öffnen

Im Rahmen des Projekts „MITUNTER GEGENÜBER – So klappt’s auch mit der Demokratie“ laden wir Menschen unterschiedlichen Hintergrunds ein, sich an einen Tisch zu setzen, aufmerksam zuzuhören und die eigene Haltung in Worte zu fassen. Pfarren, Gruppen der Katholischen Aktion, Bildungsinstitutionen, Verbände und Vereine, die mit der KAÖ in diesem Projekt kooperieren, sind Gastgeber:innen und sorgen für den gestalteten Raum als Rahmen der Gespräche. Jede MITUNTER-GEGENÜBER-Veranstaltung widmet sich einem Inhalt, der grundsätzlich oder aktuell vor Ort Thema ist. Die Gespräche werden durch eine eigens dafür geschulte Person geleitet. Ein kurzer inhaltlicher Input zum Thema und den verschiedenen Sichtweisen ist möglich, aber nur sinnvoll, wenn ein Gespräch ohne Sachinformation dazu keinen Sinn machen würde. Gemeinsames Essen und Trinken unterstützt die Erfahrung des wohltuenden Miteinanders.

 

2. Persönliche Einladung über Hausbesuche

Ein wesentliches Element des Projekts „MITUNTER GEGENÜBER – So klappt’s auch mit der Demokratie“ ist die persönliche Einladung von Menschen im Rahmen von Hausbesuchen. Die Gastgeber:innen zeigen damit, dass sie auf Menschen zugehen und ihnen die persönliche Begegnung wichtig ist. Mit dem Überbringen des Heftchens „DEMOKRATIE LEBEN UND GESTALTEN“ kann an der Haus-, Büro- oder Gartentür das Gespräch aufgenommen werden. Ein Gespräch, in dessen Rahmen zum MITUNTER-GEGENÜBERGespräch eingeladen wird. So werden Menschen erreicht, die sonst wenig oder keinen Kontakt zu kirchlichen Angeboten haben. Hinweise und Einladungen per E-Mail, Plakaten und Ankündigungen in Druckwerken ergänzen die persönlichen Einladungen an der Haustür.

 

3. Trennendes aushalten und Gemeinsamkeiten entdecken

So werden Räume geöffnet, in denen Menschen über ihre Alltagssorgen ebenso wie über Demokratie und gesellschaftliches Zusammenleben ins Gespräch kommen und einander zuhören. Ziel ist es, eine gute, für alle zufriedenstellende Gesprächssituation zu gestalten, die motiviert, weiterhin im Gespräch zu bleiben, auch und gerade, weil man unterschiedliche Perspektiven auf ein Thema hat. Im Idealfall haben die Gesprächsteilnehmer:innen am Ende einer Veranstaltung zumindest eine gemeinsame Perspektive, eine übereinstimmende Grundhaltung entdeckt, die sie trotz anderer Unterschiedlichkeiten verbindet. Alle MITUNTER-GEGENÜBER-Gespräche folgen einem gemeinsamen Grundprinzip:

 

  • die Perspektive des Gegenübers hören und versuchen (zumindest ein wenig) zu verstehen,
  • die eigene Perspektive aussprechen und erklären und
  • wenn dies darüber hinaus möglich ist, eine Perspektive, eine Grundhaltung suchen und formulieren, in der eine Übereinstimmung zu finden ist.
DIE DETAILS

Kooperationen

Trägerin des Projekts ist die Katholische Aktion Österreich. Sie stellt Unterlagen, Begleitmaterialien (Tasche, Schreibblöcke, Stifte, Tischvorlagen) und Druckvorlagen zur Verfügung und betreut die Öffentlichkeitsarbeit für das Projekt. Weiters stellt die KAÖ entsprechend konkreter Kooperationsvereinbarungen mit den Gastgeber:innen ein Budget zur Durchführung der Dialogveranstaltungen zur Verfügung. Als Orientierung gilt: Die Gesprächsleitung wird von der KAÖ bereitgestellt. Für Raum und Verpflegung kommen die Gastgeber:innen auf. Die Bereitstellung von Druckwerken zur Bewerbung einer Veranstaltung wird je nach konkreter Veranstaltung individuell vereinbart.

 

Die Gastgeber:innen verpflichten sich, ein MITUNTER-GEGENÜBER-Gespräch im Dienste der oben beschriebenen Ziele durchzuführen. Bei der Veranstaltung ist das Logo des Projekts MITUNTER GEGENÜBER zu verwenden und die Kooperation mit der KAÖ auszuweisen. Die Gastgeber:innen entscheiden selbst in Absprache mit der Gesprächsleitung das konkrete Format der Dialogveranstaltung und legen das Thema fest.

 

Für bis zu fünf Gastgeber:innen, die sich nicht in der Lage sehen, selbst eine Veranstaltung zu gestalten und dazu bei Hausbesuchen einzuladen, stellt die KAÖ eine Kooperation mit dem Verein „Österreich der runden und eckigen Tische“ zur Verfügung. (https://www.rundundeckig.at/) Details werden direkt mit den Interessent:innen geklärt.

 

Vorbereitung der Hausbesuche

Im Umfeld des konkreten Ortes einer Gesprächsveranstaltung gehen je 2-3 Personen zu Haus- und Wohnungstüren, überbringen das Dossier „Demokratie leben und gestalten“ als Gedankenanregung und laden zu der Veranstaltung ein. Menschen können auch in Büros und Einrichtungen des öffentlichen Lebens persönlich angesprochen und eingeladen werden. Zur Vorbereitung bietet die KAÖ sowohl Webinare als auch analoge Workshops an, in denen sehr konkret der Ablauf des „Gesprächs an der Haustür“ besprochen wird. So gewinnen die Einladenden Sicherheit und können sich auf die Gespräche freuen.

 

Professionelles Gesprächsleitung

Das Gelingen der MITUNTER-GEGENÜBER-Gespräche im Sinne ihrer Ziele hängt maßgeblich von der Gesprächsleitung ab. Daher werden die Veranstaltungen von eigens für diese Art von Format vorbereiteten Gesprächsleiter:innen begleitet. Die KAÖ finanziert die entsprechende Zusatzqualifikation für Gesprächsleiter:innen und stellt den Gastgeber:innen eine Liste der zur Verfügung stehenden und durch die KAÖ finanzierten Gesprächsleiter:innen (200 Euro Honorar plus Fahrtkosten pro Abend) bereit. Der genaue Ablauf eines konkreten MITUNTER-GEGENÜBER-Gesprächs wird von Gastgeber:in und Gesprächsleiter:in gemeinsam vorbereitet.

GASTGEBER:IN WERDEN

Wer im Rahmen des Projekts „MITUNTER GEGENÜBER – So klappt’s auch mit der Demokratie“ Gastgeber:in sein will, geht folgendermaßen vor:

 

1. Anmelden einfach per E-Mail im Generalsekretariat der KAÖ

 

KONTAKT: Regina Petrik (Projektleitung)

E: regina.petrik@kaoe.at

T: +43 6641164633

 

2. Rahmendaten definieren

Nach der Anmeldung erhält der/die Gastgeber:in ein Projekt-Formular, mittels dessen folgende Informationen übermittelt werden:

  • Name der Gruppe/Pfarre/Gemeinde/Institution/des Vereins
  • Ort des MITUNTER-GEGENÜBER-Gesprächs
  • (Wunsch-) Termin des MITUNTER-GEGENÜBER-Gesprächs
  • Wenn dies schon feststeht: Thema des Gesprächs
  • Angabe, ob eine Einschulung für die Hausbesuche erwünscht ist

3. Kooperationsvereinbarung abschließen

Die KAÖ und der/die Gastgeber:in schließen eine Kooperationsvereinbarung ab. Darin wird auch festgelegt, welche Druckvorlagen seitens der Gastgeber:innen gewünscht sind und wie die begleitende Öffentlichkeitsarbeit gestaltet wird. Die KA der Diözese des/der Gastgeber:in wird über die Kooperation informiert.

 

4. Gesprächsveranstaltung planen

Die/der Gastgeber:in erhält alle schriftlichen Unterlagen und die Liste der für das Projekt qualifizierten Gesprächsleiter:innen. Die gewünschte Gesprächsleitung wird durch den/die Gastgeber:in direkt kontaktiert. Auf einen angemessenen Anfahrtsweg für die Gesprächsleitung ist zu achten.

 

5. Durchführung

Die Durchführung der Veranstaltung liegt in der Verantwortung der Gastgeber:innen. Ein einfacher Durchführungsbericht wird an die KAÖ übermittelt. Gastgeber:innen und Gesprächsleiter:innen erklären sich dazu bereit, an der gemeinsamen Evaluierung mitzuwirken.

EVALUIERUNG
Das Projekt „MITUNTER GEGENÜBER – So klappt’s auch mit der Demokratie“ wird wissenschaftlich begleitet. Es soll einen Einblick gewonnen werden, ob und in welcher Weise die Durchführung des Projekts bei den Gastgeber:innen und vor allem die Teilnahme an dem Gespräch bei den Gästen die Ziele des Projekts erreicht werden konnten.
News & Berichte
Frau arbeitend mit Schreibzeug am Tisch
14. Mai 2026

MITUNTER GEGENÜBER - Workshop für Moderator:innen

Workshopzur Qualifizierung als Moderator:innen von MITUNTER GEGENÜBER-Veranstaltungen unter Leitung von Daniela Ingruber (nomadin.at)
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