Demokratie braucht Dialog auf der Straße
Von 19. – 26. Oktober 2026 fand österreichweit heuer nun schon die zweite Demokratiewoche statt. Das Bündnis 2025, deren Mitglied die KAÖ ist, lud Initiativen, Vereine und Organisationen ein, die Demokratie und ihre Errungenschaften zu feiern, Aktionen zur Erneuerung und Sicherung unserer liberalen Demokratie zu entwickeln, sich gegenseitig zu inspirieren und miteinander zu vernetzen.
Auch die Katholische Aktion beteiligte sich wieder und untermauerte damit ihr Engagement zur Stärkung von menschenrechtsbasierter Demokratie und Rechsstaatlichkeit. Die KAÖ-Spitze begab sich zu Beginn der Demokratiewoche am 19. Oktober nachmittags in der Wiener Innenstadt auf die Straße und lud Passant:innen zu Dialog und Gesprächen ein. Mit dem KAÖ-Dossier „Demokratie leben und gestalten“ bekamen alle, die keine Zeit für einen Aufenthalt und ein Gespräch hatten, Lesestoff für zu Hause mit. „Einige Menschen hatten von der Demokratiewoche schon aus dem Medien erfahren, viele erfuhren aber erst durch unsere Kontaktaufnahme von den Anliegen dieser Aktionswoche“, erzählt Generalsekretärin Regina Petrik von den Begegnungen am Stock-im-Eisen-Platz und von den vielen unterschiedlichen Menschen, die vorbeikamen – Tourist:innen, Schüler:innen und Student:innen, Menschen auf dem Weg zum nächsten beruflichen Termin und Spaziergänger:innen. „Wenn ein Gespräch entstand, ging es durchaus in die Tiefe: über Unsicherheiten und das Gefühl, nicht gehört zu werden bis zu den Hoffnungen über weitere Entwicklungen weltweit und das, was von einer katholischen Organisation erwartet werde. Aus der Vielfalt der Begegnungen nehmen wir uns einiges für die weitere gesellschaftspolitische Arbeit der Katholischen Aktion mit.“
Am 20. Oktober referierte KAÖ-Präsident Ferdinand Kaineder in der Pfarre Haunoldstein zum Thema „Demokratie aktiv gestalten. Vernetzen. Handeln, Demokratie stärken“. Diskutiert wurde, wie weit unser Handeln, unsere Wertigkeiten und Bewertungen zu demokratischen Strukturen beitragen und wie jede und jeder im persönlichen Handeln im Alltag etwas zur Stärkung demokratischer Haltungen beitragen kann. Im Rahmen des Abends wurden auch die Interviews mit Menschen aus dem Ort präsentiert, die von Jugendlichen in den Wochen vor der Veranstaltung gemacht wurden.
Siehe das KAÖ-Dossier Demokratie leben und gestalten


(ps/27.10.2026)


