Demokratie in den Alltag bringen
In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift ZeitZeichen gibt es fundierte theoretische Ausführungen zur Entwicklung von Demokratien und vielfältige praktische Ansatzpunkte zur Beteiligung. Beispiele aus der Praxis, wie in betrieblichen und schulischen Kontexten Mitgestaltung und Teilhabe gelebt wird macht begreifbar, wie demokratische Beteiligung geübt und umgesetzt werden kann.
Solidarisch betrachtet der KABÖ-Vorsitzende Hubert Gratzer einen wichtigen Zugang zur Demokraite, nämlich die Unterscheidung der Geister, und betont die Notwendigkeit einer positiven Verstärkung des Wertvollen.
Die Politikwissenschaftlerin Sieglinde Rosenberger analysiert die Entwicklung von Demokratien weltweit. Sie analysiert, dass 2024 weltweit 40 Prozent der Menschen in einem sich autokratisierenden und lediglich 6 Prozent in einem sich demokratisierenden Land lebteb. Jede Äußerung im öffentlich Raum sei demokratiepolitisch eine wichtige Markierung zur Aushebelung von Autokratie-Tendenzen, ist sie überzeugt.
Zu Wort kommen weiters in dieser Nummer Margarete Bliem, die von ihren internationalen Aktivitäten, speziell für Frauen in der Arbeitswelt erzählt. Maria Zwickelhuber, ehemalige Bundessekretärin der KAJ und Sekretärin der CAJ Europa berichtet von der Initiative "JA Demokratie!" und wie diese das Gespräch mit Menschen im öffentlichen Raum sucht. Der vida-Bundesfachsekretär Christoph Leitner-Kastenhuber macht Beteiligungsprozesse in Betrieben anschaulich. Martin Birkner beschreibt den Weg des Mandelbaum-Verlags zu einer Genossenschaft mit dem Ansatz einer Arbeitsteilung ohne Hierarchisierung. Und Sonja Ablinger, Leiterin einer Mittelschule und ehemalige Abgeordnete zum Nationalrat, macht Lust auf gelebte Demokratie in der Schule.
Berichtet wird auch von HandsOn, einem Projekt der KA-Wien, das ein Mentoring-Programm für junge Arbeitssuchende ist und von spannenden Veranstaltungen rund um das Thema Demokratie und demokratische Teilhabe in Kirche nud Gesellschaft.
"Auch unser ZeitZeichen verstehen wir in diesem Sinn demokratiebildend", schreibt das Redaktionskollektiv und lädt, mit einem Förderabo den Weiterbestand von ZeitZeichen zu sicher. Das geht ganz einfach mit einer Mail an zeitzeichen@kaoe.at.
Die gesamt Ausgabe ist hier ditigal zugänglich: ZeitZeichen Digital
(14.07.2026, rp)

