„Als Christinnen und Christen sind wir zu Friedensstiftern berufen“
Die Katholische Aktion Österreich (KAÖ) begrüßt die klaren Worte von Papst Leo XIV. gegen den Iran-Krieg und dessen Eskalation durch US-Präsident Donald Trump. „Es ist allerhöchste Zeit, dass die Verhandlungstische in die Mitte gerückt werden“, betont KAÖ-Präsident Ferdinand Kaineder. „Mit diesem Krieg wurde eine globale Hassmaschine sichtbar, die von allen unverzüglich abgestellt werden muss.“

Einmal mehr weist die katholische Laienorganisation auf die Bedeutung des Völkerrechts hin, das lebensnotwendige Basis für ein neues Miteinander in Frieden und Fairness sei. „Alle, die das Völkerrecht brechen, müssen klar benannt werden“, fordert Kaineder. „Alle, die die Grundlagen demokratischer Ordnung untergraben, dürfen nicht als Teil dieser Ordnung behandelt werden. Das bedeutet: Sanktionen für alle, die das Völkerrecht ignorieren und brechen und sich damit auf die Seite des Unrechts stellen.“
In besonderer Weise gefordert sind nun alle Christinnen und Christen, die ein Mandat in Verantwortung für das Gemeinwohl haben. Dieses Mandat müsse auf Frieden hin für die Menschen ausgeübt werden. Denn: „Als Christinnen und Christen sind wir zu Friedensstiftern berufen“, so Kaineder, der zu mutigem Widerspruch und Widerstand aufruft. „Wer jetzt schweigt, weil er Konsequenzen fürchtet, hat vor der Gewalt resigniert.“
Siehe das KAÖ-Dossier Weg zum Frieden
(ps/8.4.2026)
