"Soziale Ungleichheit führt zu weniger Teilhabe für die Schwächsten"
Bei der Kundgebung der Allianz für einen fairen Beitrag der Reichsten – ein Zusammenschluss von mehr als 50 Organisationen – wiesen vor dem Bundeskanzleramt mehrere Redner:innen erneut auf die enorme Schieflage Österreichs bei der Verteilung von Vermögen hin. Gefordert wurde die Einführung einer Erbschafts- und Schenkungssteuer – vor allem in Hinblick auf die angespannte Budgetsituation und die drohende Belastung der breiten Bevölkerung durch bereits angekündigte Konsolidierungsmaßnahmen. Darauf haben sich die Mitglieder der Allianz auch in Form einer Resolution an die Bundesregierung verständigt, die heute an den Generalsekretär des Bundeskanzleramts, Gerald Grad, übergeben wurde.
Gleich mehrere Vertreter:innen der Allianz für einen fairen Beitrag der Reichsten versammelten sich am 7. Mai 2026 vor dem Bundeskanzleramt, um – wenige Tage nach den Ankündigungen der Bundesregierung zum Doppelbudget 2027/28 und den daraus resultierenden Kürzungen in vielen Bereichen – ihren Unmut über die steuerliche Situation in Österreich kundzutun. Für die Katholische Aktion Österreich nahmen Thomas Immerlvoll (Vizepräsident), für die Katholische Arbeitnehmer:innenbewegung Österreich Gabriele Kienesberger (Generalsekretärin) und Philipp Kuhlmann (Bundesvorsitzender-Stv.) teil.

„Soziale Ungleichheit führt zu weniger Teilhabe für die Schwächsten. Sparen bei den Ärmsten gefährdet den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Die Einführung einer Erbschaftssteuer ist das Gebot der Stunde für eine Stärkung unserer Demokratie", brachte es Thomas Immervoll, Vizepräsident der Katholischen Aktion Österreich, auf den Punkt.


Weitere Informationen: Allianz für einen fairen Beitrag der Reichsten
(ps/8.5.2026)
