Generationengerechtigkeit: Mut zum langfristigen Denken und Handeln
Mit einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe widmen sich das Forum Zeit und Glaube / Katholischer Akademiker/innenverband der Erzdiözese Wien (KAV) und die Katholische Jugend Wien (KJ) der Frage nach Generationengerechtigkeit in Politik und Gesellschaft. Den Auftakt macht am 23. April Christoph Badelt, Präsident des Österreichischen Fiskalrats, mit einem Vortrag im Wiener Otto-Mauer-Zentrum über das bestehende Sozialsystem und die demographische Entwicklung.

Im Fokus der Reihe steht laut Ankündigung die Frage, inwieweit politische Entscheidungen auch langfristige Auswirkungen auf künftige Generationen berücksichtigen. Angesichts anstehender Weichenstellungen in Wirtschafts-, Sozial- und Umweltpolitik gehe es um Maßnahmen, die kurzfristig auf Widerstand stoßen könnten, langfristig jedoch als notwendig gelten. "Als christlich geprägter Teil der Zivilgesellschaft wollen beide Veranstalter Mut machen zum langfristigen Denken und Handeln."
Weitere Termine sind bis Juni geplant: Am 4. Mai spricht der Sozialethiker Peter Kirchschläger über Verantwortung gegenüber nachfolgenden Generationen. Am 19. Mai thematisiert die Klimaaktivistin Katharina Rogenhofer Transformationspotenziale ökologischer Krisen. Der Notar Arno Weigand widmet sich am 1. Juni rechtlichen Fragen der Generationengerechtigkeit im Erbrecht.
Im Herbst 2026 soll der Themenschwerpunkt seine Fortsetzung finden. Die Katholische Jugend Wien wird unter dem Titel "Trau keinem über 30!" zu einem Diskussionsforum einladen, ehe abschließend der Ökonom und frühere Vizekanzlers Josef Riegler den generationengerechten Gehalt der Ökosozialen Marktwirtschaft in Erinnerung ruft.
Programm Generationsgerechtigkeit?
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Quelle: kathpress / red.
(ps/20.4.2026)
