Wie verändert sich die Arbeitswelt mit dem Einsatz von KI?
Jobkiller KI? Wie verändert sich die Arbeitswelt mit dem steigenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz? Was kann sie hervor- und voranbringen? Diese Ausgabe von ZeitZeichen versammelt Analysen, Erfahrungen und Visionen zum Thema.
Elisabeth Ohnemus, Chefredakteurin des Magazins, führt im Editorial in die Themen der Ausgabe ein:
Sebastian Klocker wägt aus Sicht des ÖGB-Digitalexperten Chancen und Risiken ab und zielt insbesondere auf die betriebliche Mitbestimmung, die die Anwendung von KI sozial und ethisch ausrichten helfen soll. Mit einem „systemischen“ Wandel sieht uns der Luzerner Sozialethiker Peter G. Kirchschläger konfrontiert, was eine „systemische Antwort“ verlange – Kirchschläger legt ein konkretes Modell, „SERT“, dazu vor. Monika Fuchs fokussiert als Unternehmerin auf Möglichkeiten, Künstliche Intelligenz sinnvoll und verantwortet im Personalmanagement einzusetzen, und Andrea Gutschi beschreibt einen „künstlichen“ Journalismus als Produkt unreflektierter Anwendung von KI. Sie stellt den Medienwatchblog „Kobuk“ vor, der Falschmeldungen aufdeckt und sich mit strukturellen Problemen journalistischer Medien befasst.
Eine, die ihren Weg im Umgang mit KI am eigenen Arbeitsplatz schon gefunden hat, ist Michaela Moser, Professorin am Ilse-Arlt-Institut für soziale Inklusionsforschung an der Universität für Angewandte Wissenschaft in St. Pölten, sie berichtet von durchaus auch Spaß machendem Experimentieren und den Regulatorien, die sie für sich definiert hat. KI als Faktor einer sich wandelnden Arbeitswelt berücksichtigt auch die aktuelle Ausstellung des Dom Museums in Wien, die unter dem Titel „Alles in Arbeit“ künstlerische Zugänge zum Thema präsentiert. Direktorin Johanna Schwanberg lädt ein, individuelle wie gesellschaftliche Herausforderungen zu reflektieren. Die KAB Wien kooperiert mit dem Dom Museum im Rahmen diverser Veranstaltungen rund um die Ausstellung.
Auch bei der Bundeskonferenz der Katholischen Arbeitnehmer:innen Bewegung Österreich Anfang Oktober ging es um Veränderungen und Herausforderungen in der Arbeitswelt durch Künstliche Intelligenz, mitzubedenken auf dem Weg zu einer sozial-ökologischen Transformation von Arbeit und Gesellschaft. Bereits im September waren Delegierte der KABÖ, darunter Christian Leonfellner, bei einem Seminar der EBCA, der Europäischen Bewegung für christliche Arbeitnehmer:innen, in Frankreich, um KI in der Arbeitswelt zu diskutieren. Leonfellner berichtet für ZeitZeichen. Das Motto der KAB: Chancen nützen und mitgestalten!
Zur Ausgabe 4/2025 ZeitZeichen
ZEITZEICHEN. Das Magazin für Kirche und Arbeitswelt ist ein wichtiges Signal: Zum einen bringen wir damit Themen der christlichen Sozialethik in Arbeitswelt und Wirtschaft ein, zum anderen stellen wir unsere Aktionen vor und unsere gesellschaftspolitischen Positionen zur Diskussion.
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Siehe auch KAÖ-Dossier Arbeit und Soziale Fairness
(ps/28.1.2026)

