Dienstag 12. Dezember 2017
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Die Katholische Aktion (KA) ist die offizielle Laienorganisation der katholischen Kirche in Österreich.

In Verbundenheit mit den Bischöfen verwirklicht sie den Sendungsauftrag der Kirche.

 

In der KA engagieren sich Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer gemäß ihrer Berufung als Christinnen und Christen.


Katholische Aktion - die Radikalität des Evangeliums in der Normalität des Alltags leben!

 

Feichtlbauer war unbestechlicher Brückenbauer zwischen Kirche und Medien

 

„Hubert Feichtlbauer hat auf wunderbare und einzigartige Weise gezeigt, wie sich kritischer Journalismus und christliche Überzeugung und Werthaltung vereinen lassen“. Mit diesen Worten hat die Präsidentin der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ), Gerda Schaffelhofer, den am Samstag, 23. September, verstorbenen katholischen Publizisten gewürdigt. „Feichtlbauer hat es verstanden, auch schwierigste Zusammenhänge verständlich zu erklären, und er nannte in seinem Blick auf Politik, Gesellschaft und Kirche die Dinge ohne Beschönigung beim Namen, unabhängig davon, ob es ihm schadet oder nützt“, so Schaffelhofer.

 

„Er war authentisch, er hat sich nicht verbogen. Er verfügte über eine bestechende Intelligenz, gepaart mit großer Konsequenz. Gleichzeitig war Feichtlbauer aber ein unaufgeregter, uneitler Mensch, dem es immer um die Sache ging. Neben seiner journalistischen Professionalität zeichnete ihn ein hohes Maß an Menschlichkeit und Bescheidenheit aus. Er war nicht verbissen, stand über den Dingen, hatte Humor und konnte über sich selbst lachen“, unterstrich die KAÖ-Präsidentin und frühere Geschäftsführerin der christlichen Wochenzeitung „Die Furche“, deren Chefredakteur Feichtlbauer von 1978 bis 1984 war und für die er bis vor kurzem als Kolumnist tätig war.

 

Feichtlbauer habe dadurch ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit besessen, er habe seinen kritischen Befund so vermitteln können, dass man ihn auch annehmen konnte. „Er schrieb wie er sprach, und diesen Gleichklang zwischen gesagtem und geschriebenem Wort habe ich bewundert“, so Schaffelhofer.

 

„Mit seinem unbestechlichen Blick konnte er so manches, was in der Kirche in den vergangenen Jahrzehnten geschah, nur als Enttäuschung erleben, und er hat das auch so beschrieben, meist nicht zur Freude der Verantwortlichen. Dennoch war er auch hier - wie in vielem anderem – ein Mensch, der von Hoffnung und Zuversicht getragen war und sich den Blick auf das Wesentliche nicht verstellen ließ. Papst Franziskus betrachtete er als Geschenk für die Kirche und konnte seinem neuen Kurs viel abgewinnen“, stellte die KAÖ-Präsidentin fest.

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