"Im Zweifel für Vorsicht!"
Nach dem Zwischenbericht der WTO zum "Gentechnik-Streit" spricht sich die Katholische Aktion Österreich für das Beibehalten des österreichischen Kurses gegen gentechnisch veränderte Nahrungsmittel aus
Im Zweifel sei der restriktive Umgang mit gentechnisch veränderten Produkten mehr als zu rechtfertigen, stellte Peter Grubits, Geschäftsführer der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ) heute fest.
Nach wie vor sind nach aktuellem Stand der Wissenschaft weder gentechnische Produkte ausreichend auf ihre gesundheitlichen und ökologischen Folgen geprüft – vor allem was Langzeitfolgen angeht, noch ist geklärt, wie diese Veränderungen im Schadensfalle wieder rückgängig gemacht werden könnten.
Österreich solle den Weg einer gentechnikfreien Landwirtschaft unbedingt beibehalten und sich dafür auch vehement in den Entscheidungsprozessen der EU einbringen.
Verwundert zeigt sich Grubits auch darüber, dass unter der Maxime des freien Marktes eine solche Vor Entscheidung getroffen werde, wo die Konsumentinnen und Konsumenten wegen der unzureichenden Kennzeichnungsrichtlinien gar nicht die Möglichkeit hätten, sich gegen auf Gentechnik basierende Produkte zu entscheiden.
Es müsse die Frage gestellt werden, wer die Gewinner und wer die Verlierer dieser Entwicklung sein werden. Eine Landwirtschaft, die sich an Qualität orientiert oder Bauern in Dritte-Welt-Ländern (deren Erzeugnisse teurer sind als importierte Produkte aus gentechnischer Herstellung) haben offensichtlich gegenüber den Interessen von Konzernen und agrartechnisch organisierter Massenproduktion eine zu schwache Lobby.
Wenn Interessen des freien Handels wichtiger sind als Umweltschutz, wenn diese zu Lasten schwächerer in den Entwicklungsländern gehen, wenn mögliche Gesundheitsrisiken nur mehr eine statistische Größe darstellen und den Endverbrauchern eine Kontrolle und damit eine freie Entscheidung nicht möglich ist, so ist die Frage zu stellen, meint Grubits abschließend, ob die WTO nicht zumindest ihre moralische Legitimation verloren habe.
Im Zweifel sei der restriktive Umgang mit gentechnisch veränderten Produkten mehr als zu rechtfertigen, stellte Peter Grubits, Geschäftsführer der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ) heute fest.
Nach wie vor sind nach aktuellem Stand der Wissenschaft weder gentechnische Produkte ausreichend auf ihre gesundheitlichen und ökologischen Folgen geprüft – vor allem was Langzeitfolgen angeht, noch ist geklärt, wie diese Veränderungen im Schadensfalle wieder rückgängig gemacht werden könnten.
Österreich solle den Weg einer gentechnikfreien Landwirtschaft unbedingt beibehalten und sich dafür auch vehement in den Entscheidungsprozessen der EU einbringen.
Verwundert zeigt sich Grubits auch darüber, dass unter der Maxime des freien Marktes eine solche Vor Entscheidung getroffen werde, wo die Konsumentinnen und Konsumenten wegen der unzureichenden Kennzeichnungsrichtlinien gar nicht die Möglichkeit hätten, sich gegen auf Gentechnik basierende Produkte zu entscheiden.
Es müsse die Frage gestellt werden, wer die Gewinner und wer die Verlierer dieser Entwicklung sein werden. Eine Landwirtschaft, die sich an Qualität orientiert oder Bauern in Dritte-Welt-Ländern (deren Erzeugnisse teurer sind als importierte Produkte aus gentechnischer Herstellung) haben offensichtlich gegenüber den Interessen von Konzernen und agrartechnisch organisierter Massenproduktion eine zu schwache Lobby.
Wenn Interessen des freien Handels wichtiger sind als Umweltschutz, wenn diese zu Lasten schwächerer in den Entwicklungsländern gehen, wenn mögliche Gesundheitsrisiken nur mehr eine statistische Größe darstellen und den Endverbrauchern eine Kontrolle und damit eine freie Entscheidung nicht möglich ist, so ist die Frage zu stellen, meint Grubits abschließend, ob die WTO nicht zumindest ihre moralische Legitimation verloren habe.










