Derschmidt weist Forderung von Glawischnig zurück
Die Forderung der stv. Bundessprecherin der Grünen, Dr. Eva Glawischnig nach Abtreibung auf Krankenschein wies die Präsidentin der Katholischen Aktion Österreich, Dr. Luitgard Derschmidt entschieden mit dem Argument zurück, dass man Schwangerschaft keinesfalls als Krankheit werten dürfe.
Weiters betonte sie, dass viel mehr eine entsprechende Gestaltung des sozialen Umfeldes notwendig sei, um der sogenannten "Sozialen Indikation" entgegen zu wirken, und dass auch das persönliche Umfeld der Frauen (insbesondere ihre Männer bzw. Partner) seine Verantwortung wahrnehmen müsse.
Abschließend forderte Derschmidt nachdrücklich die schon unter Bruno Kreisky versprochenen "flankierenden Maßnahmen" ein, insbesondere die Erforschung der Motive, die zu einem Schwangerschaftsabbruch führen.
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