Die Katholische Aktion Österreich (KAÖ) weist auf den "Tag des Judentums" hin, der am 17. Jänner in allen Kirchen Österreichs gefeiert wird.
"Dieser Tag sollte von allen Pfarrgemeinden, aber auch von jedem einzelnen Christen, jeder Christin in den Blick genommen werden", sagt KAÖ-Präsidentin Luitgard Derschmidt.
Das Judentum habe eine besondere Bedeutung für die europäische Kultur und für den christlichen Glauben. "Beides wahrzunehmen und zu schätzen, ist das Anliegen, das hinter dem Tag des Judentums steht", so Derschmidt weiters.
Schon lange ist die Begegnung mit dem Judentum ein Thema der Katholischen Aktion Österreich. In der Vergangenheit hat sie den Austausch ermöglicht und gepflegt und Materialien erarbeitet, die helfen sollen, das Judentum besser kennen zu lernen. Heute ist die Katholische Aktion Österreich aktiv im Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit vertreten.
"Wer Jesus Christus begegnet, begegnet dem Judentum" erinnert Derschmidt an ein Wort der deutschen Bischöfe aus dem Jahr 1980. Durch ein Band sei die Kirche mit dem Judentum geistlich verbunden, sagten die Konzilsväter. Das lateinische Wort "vinculum", das sie dafür verwendeten wird sonst auch für die feste Verbindung durch das Band der Ehe verwendet. Im christlichen Bekenntnis diese Bindung zum Judentum zu erkennen, ist das besondere Anliegen des Tages des Judentums.
"Natürlich müssen wir uns daran erinnern, dass die Kirche in ihrer Geschichte gegenüber dem jüdischen Volk schuldig geworden ist. Doch der Tag des Judentums setzt ein Zeichen einer erneuerten Haltung, weil die Kirchen erkannt haben, wie wertvoll das Judentum heute für Christen und Christinnen geworden ist", betont Derschmidt. "Ich bitte die christlichen Gemeinden, am Sonntag im Gebet besonders dieser Gemeinschaft und Verbundenheit zu gedenken", so Derschmidt abschließend.
Vorschläge des ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich für Gebete zum "17. Jänner - Tag des Judentums" finden sich auf der Website des Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit www.christenundjuden.org.
Das Judentum habe eine besondere Bedeutung für die europäische Kultur und für den christlichen Glauben. "Beides wahrzunehmen und zu schätzen, ist das Anliegen, das hinter dem Tag des Judentums steht", so Derschmidt weiters.
Schon lange ist die Begegnung mit dem Judentum ein Thema der Katholischen Aktion Österreich. In der Vergangenheit hat sie den Austausch ermöglicht und gepflegt und Materialien erarbeitet, die helfen sollen, das Judentum besser kennen zu lernen. Heute ist die Katholische Aktion Österreich aktiv im Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit vertreten.
"Wer Jesus Christus begegnet, begegnet dem Judentum" erinnert Derschmidt an ein Wort der deutschen Bischöfe aus dem Jahr 1980. Durch ein Band sei die Kirche mit dem Judentum geistlich verbunden, sagten die Konzilsväter. Das lateinische Wort "vinculum", das sie dafür verwendeten wird sonst auch für die feste Verbindung durch das Band der Ehe verwendet. Im christlichen Bekenntnis diese Bindung zum Judentum zu erkennen, ist das besondere Anliegen des Tages des Judentums.
"Natürlich müssen wir uns daran erinnern, dass die Kirche in ihrer Geschichte gegenüber dem jüdischen Volk schuldig geworden ist. Doch der Tag des Judentums setzt ein Zeichen einer erneuerten Haltung, weil die Kirchen erkannt haben, wie wertvoll das Judentum heute für Christen und Christinnen geworden ist", betont Derschmidt. "Ich bitte die christlichen Gemeinden, am Sonntag im Gebet besonders dieser Gemeinschaft und Verbundenheit zu gedenken", so Derschmidt abschließend.
Vorschläge des ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich für Gebete zum "17. Jänner - Tag des Judentums" finden sich auf der Website des Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit www.christenundjuden.org.
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