"Immer neue Hindernisse für die menschenrechtskonforme Aufnahme von Asylwerberinnen und Asylwerbern werden da erfunden", bedauerte KAÖ-Präsidentin Luitgard Derschmidt auf die Forderung der Innenministerin nach Deutschkenntnissen vor der Einreise nach Österreich.
Bereits im Ausland Deutsch zu lernen ist selbst für Schlüsselarbeitskräfte unverhältnismäßig schwieriger bzw. unmöglich. Völlig absurd wäre diese Forderung gegenüber Flüchtlingen, die in einer Notlage plötzlich ihr Land verlassen müssen.
Derschmidt weiters: "Das politische Hickhack um die Errichtung eines neuen Asyl-Erstaufnahmezentrums zeigt, wie sehr hier Angstmacherei und 'Vorverurteilung' betrieben wird".
In all diesen Vorgängen vermisst die Katholische Aktion Österreich die Achtung vor den Menschenrechten sowie die notwendige und grundlegende Transparenz von Regierungsentscheidungen für eine funktionierende Demokratie.
"Gerade in der Vorweihnachtszeit geht es bei der Herbergssuche vor allem um die Menschenwürde sowie die Pflicht zur Aufnahme von Flüchtlingen und Unterstützung von Notleidenden", erinnert Derschmidt.
Abschließend fordert Luitgard Derschmidt "eine sachliche, aber den Menschen zugewandte Politik in Österreich".
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